Kein Chlorgeschmack mehr: ein Filter für die Pferdetränke
· Angela Wittenberg
Manche Aufträge fangen nicht mit einem Problem an, sondern mit einer Beobachtung. In diesem Fall: die Pferde tranken schlecht.
Das Wasser für die Tränken kam nicht direkt aus der Leitung, sondern über einen Tank. So ist das auf vielen Höfen und auf fast jeder Finca. Ein Tank ist praktisch, er überbrückt Druckschwankungen und Ausfälle. Er hat aber zwei Eigenschaften, die man kennen sollte.
Was in einem Tank passiert
Erstens steht das Wasser. Es bewegt sich nur, wenn jemand zapft. Steht es lange genug und ist es warm genug, entsteht ein Milieu, in dem sich Keime wohlfühlen.
Zweitens verflüchtigt sich Chlor. Das klingt zunächst gut, ist aber genau der Punkt: Chlor wird dem Leitungswasser zugesetzt, damit es auf dem Weg bis zum Hahn keimfrei bleibt. Im offenen Tank baut es sich ab. Was bleibt, ist ein Wasser ohne Schutz, aber mit dem Geschmack, den der Rest des Chlors hinterlässt.
Die Lösung war kleiner als erwartet
Eingesetzt wurde ein Campingfilter von Alb. Der ist ursprünglich für Wohnmobile gedacht, robust, transportabel und ohne festen Einbau zu betreiben. Genau deshalb passt er hier: die Tränken werden damit befüllt, ohne dass am Hof etwas umgebaut werden musste.
- Kein Eingriff in die Installation
- Sofort einsatzbereit
- Der Filter lässt sich mitnehmen, etwa zu Turnieren
Und die Besitzer?
Die trinken inzwischen dasselbe Wasser. Das war nicht geplant, hat sich aber so ergeben, nachdem der Chlorgeschmack weg war.
Das ist übrigens der häufigste Verlauf, den ich erlebe. Es beginnt mit einem konkreten Ärgernis an einer Stelle, und wenn das gelöst ist, fällt auf, wie es an den anderen Stellen schmeckt.
Wenn Ihr Wasser aus einem Tank kommt
Dann lohnt sich eine Prüfung, bevor Sie über Technik nachdenken. Bei Tank-, Zisternen- und Brunnenwasser sind die Werte selten dieselben wie im öffentlichen Netz, und die passende Lösung hängt genau davon ab.